Landjugend: Tipps für den eigenen Palmbuschen

DSC_7298Aufgrund der Coronavirus-Vorsichtsmaßnahmen ist es der Landjugend Baumgartenberg heuer nicht möglich, Palmbuschen anzufertigen und diese zu verkaufen. Hier geben sie jedoch einige Tipps, welche Bestandteile ein Palmbuschen aufweisen soll:

Die Landjugend Baumgartenberg ist sehr um den Erhalt von Brauchtum bemüht und möchte die alte Tradition des Palmbuschens etwas ausführlicher erklären:

Die Bestandteile aus denen sie gefertigt werden sind regional sehr unterschiedlich. Dabei spielt die Zahl 7 eine wesentliche Rolle, daher der im Volksmund gebräuchliche Name: „Sieb’maloa“.

  • Palmkätzchen: Man sollte bei einem heranziehenden Gewitter, Palmkätzchen im Ofen verbrennen, um mit dem Rauch das Gewitter zu vertreiben.
  • Haselnuss- Strauch: Seine Zweige sollen verhindern dass ein Blitz einschlägt.
  • „Segenbaum“: Aus einem Kräuterbuch aus dem Jahre 1551 heißt es, dass Donner und Teufel den Häusern fernbleiben würden, wenn diese geweihten Zweige davor liegen.
  • Lärche: Sie gilt wie der Haselnusszweig als Schutz gegen den Blitz.
  • Wacholder: Er gilt auch als Schutz gegen ansteckende Krankheiten.

Neben diesen Pflanzen finden sich noch häufig Eibe, Heidekraut, Immergrün und Elexen als Bestandteile des Palmbuschens, wobei die Bedeutung von ihnen nicht in jedem Fall ganz klar ist und vieles nur als schmückendes Beiwerk dient.

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